Preview: CeBIT Sounds! als 1. Musik-Business-Festival

01/22/2010


München. Im Rahmen der CeBIT Preview hat die Deutsche Messe AG in München erste Inhalte zur CeBIT Sounds! vorgestellt. Die CeBIT Sounds! feiert vom 2. bis 6. März auf der wichtigsten Messe der digitalen Industrie, CeBIT, in Hannover Premiere. Geplant ist ein ganzheitliches Musik-Business-Festival, das Branchentreff, Panels und Festival unter einem Dach vereint. Zentraler Treffpunkt ist die Bühne in Halle 22.

Die CeBIT Sounds! möchte die IT- und die Musikbranche zusammenbringen und damit das längst überfällige Bindeglied zwischen alten Märkten und neuen Technologien rund um das Thema Musik bilden. Schließlich kann keine Technologie ohne guten Content erfolgreich sein und kein Content wird heute ohne die neuesten technologischen Möglichkeiten Gewinn bringend vermarktet. Digitale Vertriebswege sind in der Musikbranche längst Standard, doch ermöglicht die zunehmende Vernetzung neue Kommunikationswege und Absatzmärkte. Diese erhöhte Komplexität verlangt einen tieferen Dialog zwischen beiden Branchen, um gemeinsam neue Konzepte entwickeln zu können. Die CeBIT Sounds! will sich mit dieser Thematik im Vortragsprogramm ausführlich auseinandersetzen.

Der größte deutsche Verband unabhängiger Musikunternehmen VUT, der mit einem Stand auf der Messe vertreten sein wird, begrüßt das neue Format: "Neue Geschäftsmodelle auch im Messebereich sind unerlässlich in Zeiten des Umbruchs. Bis der Markt wieder in geregelten Bahnen verläuft, wird die Musikwirtschaft noch eine lange Durststrecke hinter sich bringen müssen. Jeder Impuls ist hier höchst willkommen. Daher denken wir, dass die CEBIT Sounds! als Schnittstelle zwischen Technologie- und Inhalteanbietern am richtigen Ort und zur richtigen Zeit startet", sagte Peter James, Mitglied im Vorstand des VUT.

Ein zentrales Thema der Panels wird der Einfluss der digitalen Technik und des Internets auf die Hörgewohnheiten sein und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Musikwirtschaft. Neben iTunes und Last.FM sorgen neuerdings auch Spotify und Lala für viel Gesprächsstoff. Dass beide in Deutschland ihre Dienste nicht anbieten können, wirft Fragen zum Urheberrecht auf, die mit Vertretern der Politik, Verbänden und Verwertungsgesellschaften diskutiert werden.

Die Musikvermarktung ist als zweites Schwerpunktthema auf der Bühne vorgesehen. Zusammen mit Venture-Capital-Gebern und kleinen Startups werden die verschiedenen Geschäftsmodelle auf den Prüfstand gestellt. Themen wie "network licensing", die Nutzung von Musik in Games und die Entwicklung von neuen Handy-Applikationen werden beleuchtet. Dabei werden strategische Partnerschaften mit "social networks" wie MySpace und Facebook diskutiert. Schließlich soll die Entwicklung von Digitalvertrieben wie Zebralution oder Beatport betrachtet werden.

Während tagsüber hochrangige Vertreter aus der ITK- und der Musikbranche die jüngsten Trends der digitalen Produktion und Vermarktung von Musik erläutern, steigt am Abend der Lautstärkepegel auf der Mainstage mit Konzerten und Partys an. Erwartet werden sowohl nationale Newcomer als auch internationale Stars.

Quelle: Deutsche Messe AG/CeBIT

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