Virus verbreitet sich per Messenger

07/26/2005


Im Internet ist eine neue Variante des Mytob-Wurms im Umlauf. Er ermöglicht Hackern vollen Zugriff auf die befallenen Computer.

Die britische Antiviren-Firma Sophos warnt vor einer neuen Variante des Wurms Mytob. Er verbreitet sich sowohl per E-Mail als auch über den Windows Messenger und tarnt sich als englischsprachige Fehlermeldung.

Der Wurm hat bis zu zwei Anhänge mit der Erweiterung «pif», «src», «exe» oder «zip». Öffnet man diese Datei, installiert der Wurm die Datei «hellmsn.exe» und beginnt, sich selbst an alle Kontakte des Windows Messenger zu verschicken.

Der Wurm deaktiviert die Viren-Software auf dem Computer, richtet aber bislang offenbar keien weiteren Schäden an. Allerdings erhalten die Hacker über ihn vollen Zugriff auf den Computer – mit einer ähnlichen Methode hatten die Programmierer des so genannten WM-Ticket-Wurms im Mai befallene PCs benutzt, wenige Tage später millionenfach Nazi-Spam zu verschicken. (nz)

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